Fachgebiete

Als Rechtsanwalt habe ich den Anspruch, eine quali­ta­tiv hochwertige Dienstleistung zu erbringen.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bedarf es neben anderen Voraussetzungen wie z. B. eines gründlichen, betriebswirt­schaft­lich orientierten und schnellen Arbei­tens sowie der ausschließlichen Orientie­rung an den Interessen des Mandanten insbesondere eines hohen Grades an Fach­kompetenz.

Diesen kann ein einzelner An­walt meines Erachtens nur erlangen, wenn er sich auf die Bearbeitung ausgewählter Rechts­gebie­te beschränkt.

Nur dann ist es ihm möglich, sich in der notwendigen Intensität mit den jeweils relevanten Rechtsfragen auseinanderzu­set­zen, stets „up to date" zu bleiben und auch ausreichend praktische Erfahrung zu sam­meln.

Dementsprechend bearbeite ich als Anwalt nahezu ausschließlich Mandate aus den nachfolgend genannten Rechtsgebieten.

Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht beschäftigt sich mit den Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitneh­mern und Arbeitgebern. Dabei unterschei­det man zwischen dem Indivi­dual­arbeits­recht und dem kollektiven Arbeits­recht.

Vom Individual­arbeits­recht spricht man, wenn dem Arbeitgeber als (alleiniger) An­sprechpartner für die Gestaltung der das Arbeitsverhältnis be­treffenden Rechtsbezie­hun­gen jeweils der einzelne Arbeitnehmer gegenüber steht.

Dem hingegen spricht man vom kollektiven Arbeitsrecht, wenn dem Arbeitgeber nicht die einzelnen Arbeitnehmer sondern eine Gewerkschaft oder ein Be­triebs- bzw. Per­so­nal­rat als Ansprech­part­ner für die Wah­rung der Arbeitnehmer­interessen gegen­über­steht.

Gegenstand meiner anwaltlichen Tätigkeit sind sowohl individual- als auch kollektiv­arbeitsrechtliche Mandate, bei denen ich je nach Bedarf außergerichtlich und/oder pro­zessführend tätig werde.

Zu meinen Tätigkeiten gehören dabei unter anderem:

  • die Beratung von privaten und öffent­lichen Arbeitgebern auf den Gebieten des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts einschließlich bundesweiter Prozess­füh­rung;
  • die Entwicklung und Umsetzung von ar­beitsrechtlichen Sanierungs- und Re­struk­turierungskonzepten;

  • das Führen von Verhandlungen über den Abschluss von kollektivrechtlichen Verein­barungen wie z. B. Tarifverträge, Be­triebs­vereinbarungen, Interessenausglei­che/So­zial­pläne, Regelungsabsprachen mit Gewerkschaften, Betriebsräten und Sprecherausschüssen;
  • die Gestaltung von individual- und kollek­tiv­rechtlichen Vereinbarungen;
  • die Durchführung von Einigungs­stellen­ver­fahren;
  • die Beratung auf dem Gebiet der be­trieb­lichen Altersversorgung einschließlich der Gestaltung von Versorgungssyste­men auf Grundlage kollektiver Ab­spra­chen;
  • die Beratung und Vertretung von Insol­venzverwaltern in allen insolvenzarbeits­rechtlichen Belangen;
  • die Beratung und Vertretung von Arbeit­nehmern und Arbeitnehmervertretungen in allen arbeitsrechtlichen Angelegen­heiten. Als weitere Tätigkeiten in diesem Kontext, wenngleich es sich dabei eigent­lich nicht um arbeitsrechtliche Tätigkeiten im engeren Sinne handelt, sind folgende zu nennen:
  • Vertretung und Beratung von Geschäfts­führern und Vorständen von GmbHs, Aktiengesellschaften und Vereinen;
  • Beratung bei der Durchführung von Auf­sichtsratswahlen;
  • Beratung von Aufsichtsratsmitgliedern (einschließlich der Arbeitnehmervertreter).

Gesellschafts-, Stiftungs- und Vereinsrecht

Das Gesellschafts- und Vereinsrecht befasst sich zum einen mit den rechtlichen Grund­lagen von Gesellschaften und Vereinen und ihrer Rechtsstellung im Rechtsverkehr sowie zum anderen mit den recht­lichen Be­ziehun­gen zwischen Gesellschaften und ihren Gesellschaftern bzw. zwischen Vereinen und ihren Mitgliedern.

Auch das Stiftungsrecht regelt die rechtlichen Grundlagen von Stiftungen und ihre Stellung im Rechts­verkehr.

Anders als bei den Gesellschaften und Ver­einen haben Stiftungen jedoch keine Gesell­schafter oder Vereinsmitglieder o.ä., sodass es diesbezüglich auch keinen Regelungs­bedarf gibt.

Das Gesellschaftsrecht ist von einer Vielzahl von Rechtsformen gekennzeichnet.

Zu nennen sind hier z.B. die Ge­sell­schaft bürgerlichen Rechts (GbR), die Offe­ne Handelsgesellschaft (OHG), die Kom­man­ditgesellschaft (KG), die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) sowie die Aktiengesellschaft (AG).

Im Vereinsrecht kann man unterscheiden zwischen dem eingetragenen und dem nicht eingetragenen Verein. Eine weitere Unter­scheidung wird zwischen dem Idealverein und dem Wirtschaftsverein gemacht, wobei letzterer allerdings auf­grund der beste­henden gesetzlichen Rege­lungen faktisch keine Relevanz hat.

Zu den Stiftungen ist im übrigen anzu­mer­ken, dass nicht alles, was sich in Deutsch­land Stiftung nennt auch tatsächlich eine Stiftung im Rechtssinne ist. Der Begriff der Stiftung ist rechtlich nicht geschützt, d. h. auch eine GmbH oder ein Verein kann sich Stiftung nennen (vgl. z.B. die Stiftung „Jugend forscht", bei der es sich um einen eingetragenen Verein han­delt).

Meine anwaltliche Tätigkeit im Bereich des Gesellschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht umfasst unter anderem:

  • die Beratung bei der Gründung von Ge­sell­schaften, Vereinen und Stiftungen;
  • die Beratung bei der Umstrukturierung bzw. Umwandlung von Gesellschaften;
  • die Gestaltung von Gesellschaftsverträ­gen, Vereins- und Stiftungssatzungen;
  • die Beratung und Vertretung von Gesell­schaften, ihren Organen und Gesell­schaf­tern bei Streitigkeiten untereinan­der;
  • die Begleitung von Gesellschaftern oder Vereinsmitgliedern bei der Durchführung von Gesellschafts- oder Mitgliedsver­samm­lungen;
  • die Beratung von Gesellschafts-, Vereins- und Stiftungsorganen bei allen organ­schaftlichen Angelegenheiten.

Vereine und gemeinnützige Gesellschaften berate ich zudem bei allen sich im Zu­sammenhang mit der Gemeinnützigkeit stellen­den Rechtsfragen und hier ins­beson­dere im Zusammenhang mit den §§ 51ff. der Abgabenordnung.